3 January 2026

So entstehen Panikattacken

Panikattacken haben oft keine erkennbare, und schon gar keine einzelne Ursache, sondern sind das Ergebnis eines Zusammenspiels aus Stress, biologischer Veranlagung und erlernten Mustern. Stress gilt als Hauptauslöser für Panikattacken, dabei muss er nichtmal als solcher wahrgenommen werden. Alles was unser inneres System aus dem Gleichgewicht bringt ist hier als Stress zu bezeichnen.Das Hauptaugenmerk in der Psychotherapie sollte deswegen darauf liegen herauszufinden, was dem Betroffenen Stress macht.

Auch äußere Faktoren wie Koffein, Alkohol, Medikamente oder Drogen können ebenfalls eine Rolle spielen. Scheinbar kommen die Attacken aus dem Nichts, und es ist oft gar nicht so einfach nachzuvollziehen welche Faktoren das Nervensystem letztendlich zum „ausrasten“ bringen. Panikattacken können auch durch körperliche Ursachen wie ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin im Gehirn entstehen. Manchmal spielt auch die Schilddrüse eine Rolle weil Schilddrüsenhormone stark die Psyche beeinflussen.

Bei einer Panikattacke reagiert der Körper auf eine empfundene Bedrohung (die nicht unbedingt real sein muss) mit der übermäßigen Ausschüttung des Sresshormons Adrenalin, was zu Herzrasen, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Atemnot, Engegefühl bis hin zurTodesangst führen kann.

Was du selber tun kannst:

  • Wenn du merkst dass sich eine Panikattacke entwickelt nutze die Vagusatmung. Zähle beim Einatmen auf vier, halte die Luft an und zähle dabei auf sieben und atme aus und zähle dabei auf acht. Es gibt viele wunderbare Videos auf Youtube zur Vagusatmung und das Training dieser Methode bringt wirkliche Erleichterung.
  • Mach dir klar dass es „nur“ eine Attacke ist die vorbei geht und keine wirkliche Gefahr für Leib und Leben besteht. Ich weiss das klingt zynisch, aber mit dem Üben verinnerlicht das Gehirn diesen Gedanken und die Panik geht zurück.
  • Konzentriere Dich auf etwas anderes, zähle z.B Gegenstände
  • Spritze Dir warmes Wasser ins Gesicht oder lasse es über deine Unterarme laufen. Das verlangsamt den Herzschlag.

Beginne mit diesen Maßnahmen sobald Du merkst dass sich eine Panikattacke aufbaut. Wenn Du erstmal mittendrin steckst wirst Du die Techniken zur Selbsthilfe nur noch schwer anwenden können.

Was Hypnose tun kann:

Hypnose kann helfen die stressigen Situationen aufzuspüren die Deine System so durcheinanderbringen. Auch Dinge die völlig banal erscheinen können Stress auslösen. Außerdem kannst Du in Hypnose erleben wie Du die angstbelasteten Situationen völlig cool meisterst und im besten Fall läßt sich das mit ein bischen Übung „konservieren“ und ins reale Leben übertragen.


Wenn Du neugierig geworden bist was Hypnose für Dich tun kann ruf einfach unter 0171 200 1359 an oder schreibe eine Whatsapp, eine E-Mail auf Katharina.Haug@gmx.de oder nutze das Kontaktformular

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